Flugplatz-Ordnung

Präambel

Der Flugplatz des MFC Weichstetten steht den Mitgliedern des Vereins zur Ausübung des Flugmodellsports zur Verfügung. Die Flugplatzordnung muss von allen Mitgliedern beachtet und gelebt werden. Kollegen sind bei Fehlverhalten freundlich und bestimmt darauf hinzuweisen! Nur so ist ein sicheres und erholsames Zusammenleben am Flugplatz möglich.

§ 1: Flugbetriebszeiten

Unser Flugbetrieb unterliegt keinen von außen verordneten Einschränkungen. Mit Rücksicht auf gute Nachbarschaft sind unsere Flugzeiten reglementiert: Montag bis Samstag 9.00 – 20.00 Uhr, in der Zeit von 1. Juni bis 31. August Montag bis Samstag 9.00 – 20.30 Uhr darf mit allen den gesetzlichen Bestimmungen entsprechenden Fluggeräten geflogen werden. Das Fliegen außerhalb dieser Zeiten ist nur mit lärmarmen Fluggeräten erlaubt (z.B. keine Verbrennungsmotoren). Sonn- und Feiertags ist der Betrieb von Modellen mit Verbrennungsmotoren nicht gestattet. Ausnahme dazu sind vereinbarte Veranstaltungen. Auf örtliche Gegebenheiten und Veranstaltungen ist Rücksicht zu nehmen.

§ 2: Tagesmitglieder

Gäste die keine Mitgliedschaft beim MFC Weichstetten anstreben, haben sich bei einem ordentlichen Mitglied zu melden und können eine Tagesmitgliedschaft erwerben. Die zu leistende Gebühr ist in der Beitragsordnung geregelt. Der Gast muss eine gültige Haftpflichtversicherung für Modellflugzeuge vorweisen können. Vor dem ersten Flug muss der Gast über die Sicherheitsbestimmungen (Flugplatzordnung) und den zulässigen Flugkorridor informiert werden. Die Flugplatzordnung wird vom Gast mit Unterschrift zur Kenntnis genommen! Über den schriftlichen Aufnahmeantrag (Eintragung im Flugbuch) entscheidet ein anwesendes ordentliches Mitglied. Die Tagesmitgliedschaft endet mit der Beendigung des Flugbetriebs am jeweiligen Tag und dem entsprechenden Eintrag im Flugbuch (Austritt). Bei starkem Flugbetrieb haben Vereinsmitglieder Vorrang gegenüber dem Tagesmitglied.

§ 3: Frequenzen

Jeder Pilot der nicht mit 2,4 GHz Übertragungssystem seine Fluggeräte betreibt, hat sich vor der ersten Inbetriebnahme seiner Anlage zu vergewissern ob es eine Doppelbelegung auf seinem Kanal gibt. Eine Absprache mit anderen Piloten ist zwingend erforderlich.

§ 4: Sicherheit

1) Jeder Pilot ist für den von ihm verursachten Schaden beim Fliegen eines Modells verantwortlich. Vermeiden wir daher jegliche Gefährdung von Personen und Dingen. Im Besonderen ist Folgendes zu beachten:
a.) Technischer Zustand: Entspricht ein Flugmodell offensichtlich nicht den technischen Erfordernissen oder ist der Pilot nicht in der Lage, sein Flugmodell sicher zu steuern, kann ein Flugverbot ausgesprochen
b.) Der Flugvorbereitungsraum ist die mit Waschbetonplatten befestigte Fläche hinter dem Sicherheitsnetz, und dient als Ablage-, Lade- und Servicebereich der Flugmodelle bzw. zur Flugvorbereitung und Nachkontrolle. Beim Starten und Probelauf von Motoren in diesem Bereich ist für eine ausreichende Befestigung der Modelle zu sorgen und sicherzustellen, dass keine Personen oder Sachwerte beschädigt werden. Das Rollen mit laufendem Motor im Flugvorbereitungsraum ist strengstens verboten.
c.) Aufenthalt der Piloten, „ROTE ZONE“: Diese Fläche ist begrenzt durch eine „gedachte“ Linie, beginnend 5 Meter vor dem Klubhaus, dem Sicherheitsnetz und in Fortsetzung entlang dem Flugplatz. Innerhalb dieser Fläche darf nicht gestartet und gelandet werden. Abstimmung zwischen den aktiven Piloten ist notwendig!
d.) Flugkorridor: Starts und Landungen sind ausschließlich in der Längsrichtung des Flugplatzes vorzunehmen (unter Berücksichtigung der Windrichtung), Handstarts von Flugmodellen (Segler, Elektrosegler, Trainermodelle, …) können der Windrichtung entsprechend vorgenommen werden. Auch ist zu beachten, dass über verbautem Gebiet und der Straße Flugverbot besteht. Bei Feldarbeiten ist großräumig auszuweichen!
e.) Sind mehrere Piloten gleichzeitig aktiv, muss immer der dazukommende Pilot mit den bereits aktiven Piloten Kontakt aufnehmen.
f.) Zuschauer, Kinder! (hier ist vor allem auf die Aufsichtspflicht zu achten) und nicht aktive Piloten dürfen sich am Fluggelände nur hinter den Absicherungen aufhalten .Gegebenenfalls sind die Zuschauer in höflicher Form auf die Sicherheitsmaßnahmen hinzuweisen.
g.) Möchte ein Pilot alleine fliegen, so soll ihm dies ermöglicht werden. -> Erstflüge, Schleppgespann, ….
h.) Das Bergen von gelandeten oder abgestürzten Modellen darf ausschließlich nach Absprache mit den aktiven Piloten erfolgen.
i.) Bei Mäharbeiten ist jeglicher Flugbetrieb einzustellen.
j.) Tiefflüge über den Platz müssen den anderen angekündigt werden, besser ist es sie zu unterlassen.
k.) Landungen müssen laut und deutlich angekündigt werden und haben Vorrang!
l.) Alle Flugmodelle müssen bezüglich Gewicht und Lärmschutz den Vorgaben des österreichischen Aeroclubs entsprechen.
m.) Hubschrauber: Bei Anwesenheit von mehreren Piloten ist die Start- Schwebe- und Landezone auf das nordöstliche Platzende (unterhalb des Brunnens) zu verlegen.

§ 5: Flugplatzdienst

Unser Klubhaus und unser Flugplatz brauchen Pflege. Der wöchentliche Pflegedienst ist entsprechend der Einteilung einzuhalten. Defekte und Unregelmäßigkeiten an Geräten sind unverzüglich dem Platzwart zu melden. Der Flugplatz soll ordentlich und aufgeräumt verlassen werden. Wichtig sind das Abschalten von Heizung und Licht, sowie das ordentliche Versperren der Türen. Unterweisung aller zur Flugplatzordnung: jährlich vor Saisonstart, -> in der Aprilsitzung.